NEU: Projekt "Aktionsfonds für Neukölln-Süd 2014"

IBBC e.V. ist im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ Projektträger vom:

Aktionsfonds zur Aufrechterhaltung demokratischer Präsenz im öffentlichen Raum (Süd-Neukölln)

Zu Beginn des Projektes wurden Jury-Mitglieder, bestehend aus Personen bzw. Einrichtungen, die im sozialen Bereich tätig sind, angeworben. Ebenso wurde in Absprache mit der bezirklichen Koordinatorin eine Geschäftsordnung erarbeitet und durch die Jury-Mitglieder verabschiedet. Über die eingereichten Anträge wurde zur Vereinfachung des Verfahrens per Mail abgestimmt.
Die Geschäftsordnung regelt die Aufgaben und die Zusammensetzung der Jury, die Beschlussfassung sowie die Fördervolumen, die Förderperiode und die Dokumentation der Einzelprojekte.

Das Antragsformular wurde bearbeitet und in die Internetseite des Vereins eingestellt. Hier konnten die Bewerber das Formular runterladen und ausfüllen.

Ziel des Projektes war die Unterstützung des Zusammenschlusses der aktiven Bewohnerinnen und Bewohner in Rudow. Sie sollten mit ihren Aktionen gegen die öffentliche Präsenz der rechten Szene in Rudow die  weiteren BewohnerInnen auf die Vorfälle aufmerksam machen.

Die externe Koordinatorin nahm regelmäßig an den Sitzungen des Aktionsbündnisses und weiteren Arbeitsgemeinschaften teil und plante die Aktionen und die Veranstaltungen mit. Sie beriet die AntragsstellerInnen inhaltlich bei der Gestaltung des Antrages und des Projektes. Sie begleitete die Projekte von der Entstehung bis zum Projektende.
Zwischen dem Träger des LAP und der externen Koordinatorin fand Austausch  über die Planungen und Antragsberatungen statt.

IBBC e.V. hat die Antragssteller fachlich im Hinblick auf die Erstellung von Finanzplans oder Honorar- oder Werkverträgen beraten und abgerechnet.


Projekte:


Projekt "Klatschpappen - "Vielfalt tut Rudow gut!" vom 24.03.2014 - 31.04.2014

Die kreativen Klatschpappen wurden hergestellt und auf Kundgebungen gegen Neonazis als sicht- und hörbares Aktionsmittel verwendet. Die Klatschpappen sollen mit positiven Statements wie „Rudow ist bunt!“ bei Gegendemonstrationen und Kundgebungen, beispielsweise der NPD, aufzeigen, dass es eine starke Zivilgesellschaft in Rudow gibt.
⟩Hier die Klatschpappen ansehen



Projekt "Syrien am Abgrund" vom 20.06.2014 - 30.06.2014

Die Eröffnung der Flüchtlingsunterkunft an der Späthstraße in Berlin-Britz nahm das Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Rudow zum Anlass, am 25. Juni 2014 um 19.00 Uhr in der „Alten Dorfschule Rudow“ bei einer Veranstaltung die Fluchthintergründe am Beispiel Syriens zu beleuchten und zu diskutieren. Als Redner war der Islamwissenschaftler und Historiker Hannes Bode eingeladen.
⟩Hier den Abschlussbericht herunterladen



Projekt "Willkommensfest für Flüchtlinge" vom  01.07.2014 - 10.07.2014

An dem Willkommensfest nahmen Unterstützerinnen und Unterstützer von in Neukölln lebenden Geflüchteten, der e.V. Jugend Neukölln, Hufeisern gegen Rechts, das Bündnis Neukölln und die Falken Neukölln teil. Das Willkommensfest haben wir mit 30 ehrenamtlichen Organisatorinnen und Organisatoren organisiert und es wurde von ca. 250 TeilnehmerInnen, darunter sehr viele Geflüchtete, die in Neukölln leben, besucht.
Die Veranstaltung hat am 05. Juli von 12 - 18 Uhr auf dem Sportplatz der Otto-Hahn-Schule stattgefunden. Programm war ein Fußballturnier, parallel dazu Kinderprogramm mit Hüpfburg und Spielensowie ein Picknick mit Musik durch verschiedene Bands.
⟩Hier den Abschlussbericht herunterladen




Projekte Aktionsfonds Neukölln-Süd aus 2013

Der Aktionsfonds ist in 2013 bei den zivilgesellschaftlichen Bündnissen sehr gut nachgefragt worden. Die Veranstaltungen und Aktionen, die durch den Aktionsfonds realisiert wurden, waren inhaltlich gut und wurden sehr gut besucht.


Lesung und Diskussion mit Maik Baumgärtner "Das Zwickauer Terror Trio - Ereignisse, Szenen, Hintergründe" in der Alten Dorfschule (Aktionsbündnis Rudow, April 2013)

Zum fünften Mal jährten sich die Tage der Brandanschläge auf Häuser von BewohnerInnen mit Migrationshintergrund im Blumenviertel von Rudow. Neonazis schleuderten damals Brandsätze und nur durch die Achtsamkeit der NachbarInnen wurde Schlimmeres verhindert.
Das Aktionsbündnis Rudow nahm den Jahrestag zum Anlass, um mit dem Fachjournalisten und Autor Maik Baumgärtner über sein Buch „Das Zwickauer Terror Trio - Ereignisse, Szenen, Hintergründe“ zu diskutieren. Es haben ca. 40 Personen die Veranstaltung besucht.
⟩Hier den Ankündigungsflyer herunterladen



"Rettet die Farben! - Graffiti-Aktion gegen Nazi-Parolen in Rudow " – Neugestaltung von zwei Stromkästen in Rudow mit Kindern aus dem NW80 (Aktionsbündnis Rudow, April - Mai 2013)

Zwei Graffiti–KüstlerInnen haben mit Kindern der JFE NW 80 und Jugendlichen der Liebig-Schule Neonazi-Symbole und Schmierereien an Stromkästen im Blumenviertel beseitigt. Durch diese Aktion wurden die Kinder und Jugendlichen sensibilisiert und über die Zielsetzungen der Neonazis und Bedeutung der rechten Parolen und Symbole aufgeklärt.
Die Graffiti-Aktion erlaubte es einen Erfahrungsaustausch über die Erlebnisse mit rechter Gewalt unter den Kindern und Jugendlichen zu initiieren. Durch das gemeinsame Bemalen der Stromkästen erlebten die Beteiligten und die AnwohnerInnen, wie über die Neu-Gestaltung der öffentliche Raum demokratisch zurückgewonnen wird. AnwohnerInnen konnten sehen, dass nach der ersten Aktion im Rahmen eines LAP-Projekts weiterhin Pflege an den entstandenen Kunstwerken betrieben wird.
Den neonazistischen Parolen im öffentlichen Raum in Rudow wurde demokratisches Engagement entgegengesetzt und das zivilgesellschaftliche demokratische Miteinander in der Nachbarschaft sichtbar gemacht. Die von den Kindern und Jugendlichen wiederbemalten Stromkästen werden als Zeichen gegen Rechtsextremismus täglich im öffentlichen Raum sichtbar sein.

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Vorstellung der Studie „Mitte im Umbruch“ von der Friedrich-Ebert-Stiftung durch Mittautor Johannes Kiess in der Alten Dorfschule (Aktionsbündnis Rudow, Juni 2013)

Seit Jahren weist die Friedrich-Ebert-Stiftung anhand eindeutiger empirischer Befunde darauf hin, dass rechtsextremes Denken in Deutschland kein Randproblem, sondern eines der Mitte der Gesellschaft ist.
Die seit 2006 im Zweijahresrhythmus von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen „Mitte“-Studien“ belegen, dass rechtsextreme Haltungen in allen Teilen der Gesellschaft in erheblichem Maße anzutreffen sind. Auch 2012 wurde wieder eine bundesweite repräsentative Befragung durchgeführt: „Die Mitte im Umbruch“ ist ein Barometer aktueller antidemokratischer Einstellungen in Deutschland.

Das Aktionsbündnis Rudow gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit hatte den Mitautor der Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung Johannes Kiess in die Alten Dorfschule Rudow eingeladen. Er stellte die Ergebnisse der Studie dar und interpretierte sie. In der anschließenden Diskussion mit den fast 40 TeilnehmerInnen konnten Fragen gestellt und Themenfelder vertieft werden.
⟩Hier den Ankündigungsflyer herunterladen



Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Neonazis in Neukölln" in der Fritz-Karsen-Schule (Aktionsbündnis Britz, Juni 2013)

Die Veranstaltung fand in der Aula der Fritz-Karsen Schule statt und war mit 50-60 TeilnehmerInnen gut besucht. Der TeilnehmerInnenkreis der Veranstaltung stammte größtenteils aus dem schulischen Kontext, aus der Nachbarschaft, aus dem Umfeld der verschiedenen Neuköllner Bündnisse bzw. gehörten zur interessierten Öffentlichkeit, die über die berlinweite Werbung angesprochen wurde.
Nach der Begrüßung referierte Frank Metzger vom Antifaschistischen Presse- und Informationszentrum (Apabiz) über begriffliche Grundlagen und aktuelle Entwicklungen in der Berliner und Neuköllner Neonazi-Szene.

Die BesucherInnen interessierte besonders, wer hinter den gewalttätigen Anschlägen und Übergriffen im Stadtteil steckt und wie die Gefahren, die vom rechtsextremen Spektrum ausgehen, einzuschätzen sind. Im Anschluss an den Einführungsvortrag referierte Sabine Hammer von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr) über aktuelle Herausforderungen in Britz und Gegenaktivitäten, die versuchen, den Bestrebungen der Neonazis etwas entgegen zu setzen. Dies bildete den Auftakt zu einer engagierten Diskussion, an der sich viele Anwesende beteiligten. Der intensive Austausch über Chancen und Probleme verschiedener Gegenstrategien war besonders gelungen, insbesondere da die Beiträge aus dem Publikum immer wieder um fachlich fundierte Einschätzungen der ReferentInnen ergänzt wurden.
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Bustour mit BVG-Bus „Demokratie unterwegs – Gemeinsam gegen Rassismus“ in Süd-Neukölln
(Bündnis Neukölln, September 2013)


Für den 7. September 2013 plante die NPD einen bundesweiten „Aktionstag“. Das  Bündnis Neukölln hat diesem Aktionstag einen demokratischen Aktionstag, gemeinsam mit weiteren Neuköllner Bündnissen und Initiativen entgegengesetzt.
Der BVG-Bus wurde morgens mit den Transparenten der beteiligten Initiativen beklebt. Gemeinsamer Treffpunkt war gegen 10 Uhr der U-Bhf. Rudow. Ca. 50 Engagierte verteilten dort Flyer, um dafür zu werben demokratische Parteien zu wählen und kamen mit interessierten PassantInnen ins Gespräch, nicht nur am Kundgebungsort direkt, sondern auch in der unmittelbaren Umgebung. Die NPD warb auf der gegenüberliegenden Straßenseite, so dass die Gespräche mit den PassantenInnen begleitet wurden von „klassischer Kundgebungsarbeit“ (Transparente, Sprechchöre, Trillerpfeifen usw.).
Weitere Stationen der Bustour waren: U–Bhf. Wutzkyallee, U-Bhf. Lipschitzallee, U-Bhf. Britz Süd und zum Abschluss U-Bhf. Johnnisthaler Chaussee.

Insgesamt gab es zahlreiche Gespräche und Interesse für das Anliegen zivilgesellschaftlicher Bündnisse.
Der BVG- Bus hat mit den Plakaten für Aufmerksamkeit gesorgt. Dieser „unkonventionelle“ Transport hat sich auch für die Organisation des Tages als optimal erwiesen: Informationsmaterialien, Musiktechnik und Engagierte konnten schnell „zusammengepackt“ werden und innerhalb des Zeitplans die Kundgebungsstrecke, die sich über eine erhebliche Kilometeranzahl erstreckte, anfahren. Verschiedene Neuköllner Bündnisse haben sich am Aktionstag beteiligt, die Anzahl der Aktiven vor Ort bewegte sich zwischen 25 und 50 Personen. Insgesamt konnte Werbung für die Bündnisziele als auch für die Bündnisse selbst gemacht werden, unterstützt durch den Bus, der mit Transparenten aller beteiligten Bündnisse beklebt war.
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3-teilige Filmreihe „Filme gegen Rechts in Rudow und in der Gropiusstadt“ im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt und in der Alten Dorfschule (Aktionsbündnis Rudow/Gemeinschaftshaus Gropiusstadt/Amadeu Antonio Stiftung, November-Dezember 2013)

Das Aktionsbündnis Rudow hat in Kooperation mit der Amadeu-Antonio Stiftung zum zweiten Mal eine Filmreihe organisiert. In 2013 konnte das Gemeinschaftshaus Gropiusstadt als weiterer Kooperationspartner gewonnen werden.
3 aktuelle Filme zum Thema Rechtsextremismus und Rassismus wurden in der Alten Dorfschule Rudow und im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt gezeigt. Die Filmreihe stand diesmal im Zeichen des Widerstands sowohl gegen Neonazismus (RBB-Dokumentation „Terror im Kiez“) als auch gegen institutionelle Formen rassistischer Ausgrenzung: Die schikanierenden Sondergesetze denen Menschen unterworfen sind, die nach Deutschland geflüchtet sind („Residenzpflicht“). Es wurde auf unterschiedliche Spielarten des Rassismus, Antisemitismus und weitere demokratiefeindliche Strömungen (nicht nur) im Süden von Neukölln aufmerksam gemacht; es bot den Menschen vor Ort, die sich gegen rechte Gewalt engagieren, auch die Möglichkeit sich über Handlungsoptionen auszutauschen.
Die Filmabende waren gut besucht, es fanden interessante Diskussionen statt und die Wichtigkeit des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Neonazismus in der eigenen Nachbarschaft wurde aus unterschiedlichen Perspektiven thematisiert.
⟩Hier den Ankündigungsflyer herunterladen

⟩Hier die Pressemitteilung herunterladen




Projekte Aktionsfonds Süd aus 2012

Buchvorstellung durch Andreas Speit am 16.04.2012 in der Alten Dorfschule Rudow
"Mädelsache! - Frauen in der Neonazi-Szene"


Frauen treten in der männerdominierten Neonazi-Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen und kümmern sich um die Erziehung des "rechten Nachwuchses".
Andreas Speit stellt sein Buch „Mädelsache! Frauen inder Neonazi-Szene" vor und gibt einen Einblick in das Innenleben dieser Szene.
⟩Hier den Abschlussbericht herunterladen


Filmreihe vom 07. - 24.11.2012 in der Alten Dorfschule Rudow
"Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit - Filme gegen Rechts!
"

Das Aktionsbündnis Rudow für Demokratie und Toleranz hat in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung an drei Abenden aktuelle Filme zum Thema Rechtsextremismus in der alten Dorfschule Rudow gezeigt.
⟩Hier den Abschlussbericht herunterladen


Argumentationsseminar gegen rechte Positionen am 09.11.2012
"Gegenargument
"

Mit Hilfe von inhaltlichen Inputs, spielerischem Perspektivenwechsel, Gruppenarbeit, dem Ausprobieren im Kurzargumentieren, bis hin zum Forumtheater wurde den Teilnehmenden die Methode zum Argumentieren gegeben.
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Menschen- und Lichterkette um das Hufeisen in Britz am 20.12.2012
"Britz und die Hufeisensiedlung sind bunt – aber nicht braun!
"

Mit Beteiligung von vielen Organisationen wie Schulen, Gewerkschaften und der demokratischen Parteien wurde am 20.12.2012 eine Menschen- und Lichterkette um die Hufeisensiedlung gebildet.
⟩Hier den Abschlussbericht herunterladen



Projekte Aktionsfonds Nord aus 2012

MeMir - Medien, Migration, Repräsentation

Mit einem Workshop zu Medienrezeption, Filmproduktion, Anti-Rassismus und Empowerment wurden mit Jugendlichen Ausschnitte aus Filmen, Zeitungen, Fernsehen und Internet analysiert, um zu sehen wie Stereotype von konstruierten Gruppen und rassistische, sexistische und homophobe Vorurteile in Medien geprägt werden.





Bei Interesse können Sie sich das Antragsformular hier herunterladen. ⟩ Download Word-Datei (.zip, 2,6 MB)
Wenn Sie Fragen haben, dann beraten wir Sie gern.



Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN".

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