Projekt "Elternarbeit im Interkulturellen Elternzentrum an der Schule der Köllnischen Heide 2010"

Das primäre Ziel des Projektes sind die Eltern bzw. Familien, die im Quartiersgebiet in der High-Deck-Siedlung leben, zu erreichen und sie mittels Kursen und Veranstaltungen hinsichtlich der Bildung, Erziehung und rund um Familiengesundheit zu informieren.
Zum Projektziel gehört auch die Eltern zu motivieren, sich für die Förderung ihrer Kinder einzusetzen. Dies umfasst sowohl die körperliche als auch die psychologische Entwicklung. Mit geeigneten Veranstaltungen werden sie über die Entwicklung eines Kindes informiert und für eine adäquate Förderung, Wege aufgezeigt. Einen Flyer mit aktuellen Angeboten können Sie hier herunterladen.

Projektinhalte sind:

A. Elternkurse


• Erziehungsvorstellungen und Familienwerte
• Erziehungsmethoden, eigene Erziehung
• Eigener Bildungsweg / Eigene Bildung
• Psychische Grundbedürfnisse des Kindes
• Selbsterkenntnis und Ausdrucksfähigkeit
• Rolle und Aufgabe als Erziehende
• Grenzensetzen / Lerngrenzen
• Informationen über Entwicklungsphasen der Kinder
• Erziehungsmacht
• (eigene) Problemlösungsfähigkeit
• Erziehung zum selbständigen Lernen und Verantwortung für Aufgaben übernehmen
• Begleitung der Kinder in Schulalltag und Schullaufbahn
• Verantwortung und Rolle als Erziehende wahrnehmen

B. Bildung und Erziehung

• Bildungsvorstellungen der Familien
• Eltern in der Schule, deren Mitwirkung
• Erziehungsunterschiede „Jungen und Mädchen“
• Möglichkeiten von Eltern ihre Kinder im Lernprozess zu unterstützen
• Gewaltfreie Erziehung – Gewalt in der Gesellschaft
• Psysische Gewalt in der Erziehung
• Kinderrechte
• Sexualerziehung der Kinder
• Umgang mit Medien; Medien und Gewalt
• Das Schul- und Bildungssystems in Berlin
• Sprachförderung der Kinder
• Förderung der schulischen Bildung der Kinder
•Förderung der Selbständigkeit der Kinder

C. Soziales

• Beratungsangebote hinsichtlich sozialer Fragen
• Geschlechtsspezifische Gesprächsrunden mit Müttern und Vätern
• Vorstellung von Hilfesystemen
• Vorstellung von Beratungsangeboten wie Pflegestüztpunkt, Behindertenberatung
• Vorstellung von Mitarbeitern z. B. des Jugendamts, um ggf. die bestehende Vorurteile zu beseitigen
• Selbsterkenntnis und Ausdrucksfähigkeit
• Rolle und Aufgabe als Erziehende
• Berufliche Entwicklung und Unterstützung für Jugendliche
• Kultureller Austausch

D. Gesundheit

• Gesunde Ernährung sowie Ernährungskurse mit gemeinsamen Kochen
• Veranstaltungen über die kindliche Entwicklung im Hinblick körperliche und motorische Entwicklung
• Informationen über Entwicklungsphasen der Kinder in körperlicher und psysischer Hinsicht
• Kurse zur Förderung von Grob- und Feinmotorik sowie Bewegungskurse, für Kinder die keine Kita besuchen
• Veranstaltungen über unterschiedliche Krankheitsbilder wie Krebs, sexualübertragbare oder sog. Frauenkrankheiten
• Kinder mit Behinderungen, Risiko der Behinderungen bei Verwandschaftsehen
• Gesundheitssystem
• Pflegeversicherung und deren Leistungen
• Impfungen wie HPV
• Depressionen, psysische Krankheiten in der Familie
• Gezielte Kurse für Kleinkinder, die keine Kita besuchen
• Babykurse wie PEKiP

E. Familien, die Kinder mit Behinderungen haben

Kulturelle Barrieren bei Migrantenfamilien tragen dazu bei, dass die Kinder nach dem Schulalter meistens zu Hause betreut werden. Damit wird jedoch Kindern mit Behinderungen langfristig ihr Recht auf selbstbestimmtes Leben genommen. Auch die Förderung der Kompetenzen oder die Entwicklung der Ressourcen bleibt ungeachtet. Die Frage „was passiert mit meinem Kind, wenn ich es nicht mehr pflegen kann?“ wird aus dem Leben dieser Familien vollkommen ausgeblendet.

Die Unterstützung der Familien und somit der Kinder ist immens wichtig. Zum einen müssen die Familien in Fragen wie Schule, Arbeit, Wohnen und in Fragen wie gezielte Förderung beraten werden. Freizeitmöglichkeiten werden mit Familien ebenfalls erörtert.
Hier werden die Förderungsmöglichkeiten der Kinder hinsichtlich der Schule, der körperlichen und psychischen Entwicklung gemeinsam mit ihnen erörtert und entsprechende Themen ausgesucht und angeboten. Hier hat der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Menschen e.V. bereits seine fachliche und ggf. finanzielle Unterstützung signalisiert.

Ebenso werden die Eltern zu entsprechenden Stellen zwecks weitere Beratung oder Informationen weitergeleitet. Über spezifische Themen wie Wohnungsgestaltung können Veranstaltungen stattfinden.


Die Projektleitung übernimmt Frau Yildiz Akgün.
Schreiben Sie uns eine ⟩ Email. Wir freuen uns auf Ihre Mitteilung.