Projekt "Aktionsfonds für Jugendliche, AnwohnerInnen und Initiativen"

Wir verwalten im Rahmen des Neuköllner Lokalen Aktionsplans "Toleranz stärken - Kompetenz stärken" diesen Aktionsfonds.
Über den Aktionsfonds können AnwohnerInnen, Jugendliche und kleine Initiativen unbürokratisch Mittel bis zur 500 € für die Realisierung von Kleinstprojekten, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Anisemitismus im Bezirk Neukölln richten oder die die Förderung von Demokratie, Respekt und Toleranz zum Ziel haben, erhalten.
Über die Anträge entschied eine Jury.


Folgende Vorhaben konnten mit dem Projekt verwirklicht werden:

Carl-Legien-Schule für Vielfalt und Respekt – Vorstellung der Umfrageergebnisse

Das Ergebnis der Umfrage „Diskriminierung an der Carl-Legien-Schule“, die im Rahmen der Aktionswoche für Vielfalt und Respekt mit Unterstützung der RAA gestartet wurde, wurde während der Preisverleihung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ den Schülerinnen und Schülern vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Kiezmannschaft
Jugendliche, die im Nord-Neuköllner Kiez zwischen Hermannstrasse und Fontanestrasse wohnen und aus Familien unterschiedlicher Nationalitäten stammen, haben eine Mannschaft gebildet und Fußball gespielt.  Das Projekt diente zur Förderung des Miteinanders der Jugendlichen im Kiez.

Lesung
Das Bündnis Neukölln: Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt organisierte für Neuköllner SchülerInnen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums eine Lesung. „Ab heute heißt du Sara“! Ziel der Lesung war es, die SchülerInnen zu motivieren und ihr Interesse zu wecken, sich mit dem Nationalsozialismus in seinem historischen Kontext zu beschäftigen und ihr Wissen darüber zu vertiefen. ⟩ mehr lesen

Postkartenaktion
Die Mitglieder des Aktionsbündnis Rudow haben eine Postkarte gestaltet und zwecks Bekanntmachung der Arbeit des Bündnisses an die Rudower Bevölkerung verteilt.

Die Stadt, in der wir leben
Den Jugendlichen, die ihre ganze Zeit in ihren Kiezen verbringen wurde mit dem Projekt die Möglichkeit gegeben, die Stadt, in der sie leben, besser kennen zu lernen. Während der Erkundungstour wurden sie in die jüngste Geschichte der Stadt und des NS-Regime eingeführt.

Exkursion
Aufgrund der aktuellen Geschehnisse - Nazi-Morde - haben eine Gruppe von Jugendlichen einer berufsvorbereitenden Maßnahme sich mit der NS-Vergangenheit der Stadt Berlin auseinandergesetzt und seine historischen Orte wie das Jüdische Museum besucht.



Das Projekt wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "Toleranz fördern - Kompetenz stärken".

Aktionsfonds Partnerplatzhalterbildbundesministeriumfamilie

Bei Interesse können Sie sich das Antragsformular für 2012 herunterladen. ⟩ Download Word-Datei (.zip, 2,6 MB)


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